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Geschichte/ Chronik

Projekt 2020

langfristige Strukturreformen in der Diözese Trier

Die Geschichte der Stadtpfarrei

E i n e Stadtpfarrei entsteht

Bereits 1996 wurde der Seelsorgebezirk Bad Kreuznach errichtet, der Kräfte bündeln und die Kooperation zwischen den Pfarrgemeinden fördern sollte. Das Bistum Trier startete 2006 das Projekt 2020, in dessen Rahmen die 389 pastoralen Einheiten auf 180 verringert werden sollen. Grund dafür sind - wie auch deutschlandweit - der Priestermangel, zurückgehende Gläubigenzahlen( auch auf Grund der demographischen Entwicklung), sinkende Kirchensteuereinnahmen, aber auch  die Chance, Kräfte zu bündeln und das Glaubensleben in der heutigen und künftigen Welt zu erneuern.

Beim 11. Tabortag, der unter dem Motto "Vertraut den neuen Wegen" stand, berieten die Steuerungsgruppe, Vertreter aller Gemeinden und hauptamtliche Mitarbeiter im Bildungszentrum am 11. März 2006 die Gestaltung des Zusammenführungsprozesses der fünf Pfarrgemeinden zu einer Stadtpfarrei. Zu Beginn verlas Dechant Unkelbach den von Generalvikar Dr. Georg Holkenbrink formulierten Auftrag, das Anhörungsverfahren gemäß can.515 §2 CIC und der Diözesanbestimmungen über die Gliederung des Bistums  vom 15. Januar (KA 2000, Nr.32) durchzuführen. Es wurden Arbeitskreise zur Prozessbegleitung gegründet. Auch eine konkrete soziale Maßnahme stand im Mittelpunkt: die Möglichkeit, den Tagesaufenthalt für Wohnungslose "Treffpunkt Reling" zu unterstützen. Als Folge ergab sich auf Grund der Initiative eines anwesenden Stadtratsmitglieds der Beschluss im Stadtrat, diese Einrichtung in Zukunft mit einem festen Betrag aus dem städtischen Haushalt zu unterstützen. 

In den Pfarreien werden zum Thema Gemeindeversammlungen abgehalten.
In einer Gemeindeversammlung in Winzenheim am 07. Juni 2006 wird das Vorhaben mit Unterstützung eines Referenten vom BGV erörtert und versucht, Winzenheimer Vorbehalte abzubauen.
Im Rahmen der Visitation duch Weihbischof Jörg Michael Peters findet am 28. Juni 2006 in St. Franziskus eine Zusammenkunft der Vertreter aller Gemeinden und der Arbeitskreise statt, um dem Bischof den Stand der Entwicklung des Zusammenführungsprozesses vorzustellen. Steuergruppe und die Arbeitskreise Kommunikation, Pastorale Planung, Liturgie, Geistliche Begleitung und Vermögen präsentieren ihre bisherige Arbeit im Rahmen des Prozesses 2020.

Am 23. September 2006 beten die Katholiken aller Gemeinden der Stadt um eine gute Zukunft für die Stadtpfarrei. Alle Kirchen der Stadt sind an diesem Samstag geöffnet und bieten Gebetsstunden an.
Die katholischen Verbände, Vereine, Gruppierungen und Vertreter aller Kirchengemeinden der Stadt treffen sich am 28. September 2006 im Kolpinghaus, um sich über den Fortgang der Zusammenführung der Gemeinden zu informieren.
Beim Studientag der Pfarrgemeinderäte, Verwaltungsräte und Arbeitskreise des Seelsorgebezirks Bad Kreuznach am 18. November 2006 unter beratender Mitwirkung durch Dr. Martin Wichmann von der Katholischen Kirche Lahr wird als gemeinsame Aktion der künftigen Stadtpfarrei beschlossen, einen Mittagstisch für Bedürftige in Heilig Kreuz an den Sonntagen des Winters einzurichten.

Im Februar 2007 übersenden die Pfarrgemeinderäte von Hl. Kreuz, St. Nikolaus, St. Franziskus und St. Wolfgang das Votum der Pfarrgemeinderäte zur Gründung der neuen Stadtpfarrei an den Bischof.

Am 03. März 2007, dem Tabortag, treffen vierzig Vertreter der Gemeinden der Stadt Bad Kreuznach und der Pfarreien Bad Münster und Norheim zu einem Besinnungstag in St. Wolfgang unter dem Thema „Christus mit uns“ zusammen, der von Redemptoristenpater Eberhard Neugebauer geleitet wird. Thema ist auch da die Veränderung der Gemeindestruktur.

Unter dem Stichwort „Titel gesucht“ startet der AK Kommunikation im September 2007 eine Befragung in den Gemeinden, wie der Name des künftigen Pfarrblatts sein soll: Es werden über 100 Vorschläge eingereicht. Der AK entscheidet sich auf dieser Grundlage für „Pfarrbrief – UNTERWEGS“.

Im Oktober 2007 werden im AK Kommunikation Vorschläge für ein neues Logo der Stadtpfarrei diskutiert. Schließlich entscheidet man sich für den von Herrn Dagobert Susewind vorgestellten Entwurf:  

Am 01. Januar 2008 tritt die Errichtung der „Katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz Bad Kreuznach“, bzw. „Katholische Pfarrgemeinde Heilig Kreuz Bad Kreuznach“ gemäß Errichtungsurkunde von Bischof Dr. Reinhard Marx vom 20. Juli 2007 in Kraft. Die Stadtpfarrei umfasst die bisherigen Pfarreien und Kirchengemeinden Heilig Kreuz, St. Franziskus, St. Wolfgang und St. Nikolaus mit St. Peter. Die Kirchen behalten ihren Patronatsnamen und ihr Kircheninventar. Pfarrkirche ist Heilig Kreuz.

Die ersten Pfarrgemeinderatswahlen fanden am 19./20. Januar statt. Der PGR bildete die vier Sachaussschüsse Verkündigung, Caritas, Liturgie und Gemeinschaft.
Die Kindergärten von St. Franziskus, St. Josef, St. Nikolaus und St. Wolfgang sind seit 1. Januar 2008 in die Kita-Kiga-GmbH des Bistums Trier integriert worden. Der Nanni-Staab Kindergarten in Winzenheim ist in Trägerschaft der neuen Stadtpfarrei. Die KiTa St. Franziskus geht 2010 in die Trägerschaft der Stadt Bad Kreuznach über.
Am 2. und 3. März 2008 wurde das Gründungsfest der Stadtpfarrei Heilig Kreuz Bad Kreuznach festlich begangen.