Pfarrei der Zukunft - Umsetzung der Synode im Bistum Trier

Stand der Beratungen zum weiteren Weg der Synodenumsetzung:

 

Die geplante Fusion von 880 Pfarreien zu 35 Pfarreien der Zukunft wird von Rom nicht mitgetragen. Angefragt sei die Rolle der Priester, von denen eine Vielzahl nicht mehr als Pfarrer im Sinne des Kirchenrechts wirken könnten. Auch sei die Leitung in einem Team auf Augenhöhe nicht vereinbar mit dem Kirchenrecht, ebenso wenig wie die Definition eines pastoralen Rates als Entscheidungsgremium. An diesen Fragen werde nun in enger Abstimmung mit Rom weitergearbeitet und das Gesetz entsprechend überarbeitet, kündigte der Generalvikar an. Umsetzungsschritte könnten dann 2021 und 2022 gegangen werden. „Statt eines starken Schnitts mit einer grundlegenden Neuaufstellung steht jetzt eher eine behutsamere Entwicklung an“, sagt von Plettenberg.